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Prompting

Schärfentiefe

Die Schärfentiefe (oft auch Tiefenschärfe genannt) beschreibt, wie viel einer Aufnahme von vorne bis hinten scharf ist. Eine geringe Schärfentiefe hebt das Motiv vor einem weichen Hintergrund hervor; eine große hält die ganze Szene scharf.

An einer echten Kamera wird sie über die Blende eingestellt, und sie ist das verlässlichste Signal dafür, ob ein Bild filmisch oder wie ein Schnappschuss wirkt. Gering steht für Porträt, Nähe, Aufmerksamkeit; groß für Landschaft, Dokumentation, Information.

Bei der Generierung ist sie außerdem ein nützlicher Schutz: Ein weicher Hintergrund hat weniger Details, die schiefgehen können.

Auf eroq

Drei Blenden im Regiepult – f/1.4 offene Blende, f/4 moderat, f/11 große Schärfentiefe –, und auch die geschriebenen Formen funktionieren, auf Deutsch wie auf Englisch. Tippst du „geringe Schärfentiefe“, „f/1.4“ oder „große Schärfentiefe“ in den Prompt, wird der Begriff hervorgehoben und setzt die Blende für diesen Render.

Fragen

Wie bekomme ich einen unscharfen Hintergrund?

Schreib „geringe Schärfentiefe“ oder „f/1.4“ in den Prompt oder wähle f/1.4 bei den Blenden im Regiepult. Kombiniere das mit einer nahen oder halbnahen Einstellung – eine Totale bietet kaum Trennung vom Hintergrund.

Wofür eignet sich große Schärfentiefe (Deep Focus)?

Für Landschaften, Architektur, Gruppenszenen und alles, bei dem der Hintergrund Information statt Atmosphäre ist. Im Prompt heißt das „f/11“ oder „große Schärfentiefe“.

Ändert die Blendeneinstellung den Preis?

Nein. Das Regiepult fließt serverseitig in den Prompt ein und kostet nichts; der Credit-Preis hängt von Engine, Länge, Auflösung und – bei manchen Engines – der Tonspur ab, nie vom Regiepult.